Über 2000 verschickte Postkarten & eine neue Corona-Verordnung!

Über 2.000 Postkarten an Abgeordnete verschickt. Die Aktion „Ohne Sommerfreizeiten fehlt…“ der KjG-Diözesanverbände Freiburg und Rottenburg-Stuttgart zeichnet erste Erfolge: Politiker*innen werden aktiv!

„Schreibt euren Landtagsabgeordneten, warum das Sommerlager für euch wichtig ist und was Ihr aktuell dafür braucht“ – so die Einladung der Diözesanleitungen in Baden-Württemberg an ihre Verbandsmitglieder. „Unsere zentrale Forderung lautet: Planungssicherheit. Es darf nicht passieren, dass – wie es im letzten Jahr war – die Infektionslage zwar die Durchführung von Lagern erlauben würde, diese aber deshalb nicht stattfinden, weil die Sicherheit zu dem Zeitpunkt gefehlt hat, als man hätte planen und vorbereiten müssen,“ so Lukas von der Freiburger Diözesanleitung. „Deshalb fordern wir unbürokratische Unterstützung für hygienebedingte Mehrkosten und eventuell anfallende Stornokosten. Damit kann die Politik einen Beitrag leisten, dass Kinder und Jugendliche nach Monaten der Entbehrung für den Sommer eine Perspektive haben. Unsere Angebote sind ein wichtiger außerschulischer Lebens- und Lernraum für Kinder und Jugendliche.“ 

In den letzten vier Wochen sind mehr als 2.000 Postkarten an Landtagsabgeordnete verschickt worden. Die Reaktionen blieben nicht aus. Zahlreiche Politiker*innen verschiedenster Parteien haben geantwortet, ihre Unterstützung zugesagt und versichert, sich für die Anliegen der KjG einzusetzen. Ein jugendpolitischer Sprecher hat einen Tweet veröffentlicht mit einem Foto von sich und mehreren KjG-Postkarten, die ihn erreicht haben. Eine Landtagsfraktion hat in der Folge eine Anfrage an die Landesregierung zum Thema gestellt. Ein Abgeordneter hat die KjG-Ortsgruppe seines Wahlkreises zum Gespräch eingeladen, um unmittelbar ihre Anliegen zu hören.

Und schließlich wurde heute eine neue Corona-Verordnung für die Jugendarbeit des Landes veröffentlicht. Nun sind z.B. ab dem 1.7.21 auch Übernachtungen möglich. Noch sind die Sommerlager 2021 keineswegs abgesichert, aber: Als Lobbyist*innen der Kinder und Jugendlichen in Baden-Württemberg haben wir unsere Anliegen und Forderungen an diejenigen adressiert, die das ändern können.  Und die Antworten machen deutlich, dass unsere Stimme gehört worden ist.

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