Jugendarbeit braucht Räume. Räume für Gruppenstunden, Sitzungen, Aktionen, Kreativität, Begegnung und Gemeinschaft. Gerade deshalb ist es wichtig, dass junge Menschen bei den aktuellen Veränderungen in der Kirche ihre Perspektive einbringen.
Im Räumeprozess und im kirchlichen Zukunftsprozess werden derzeit wichtige Entscheidungen getroffen. Kirchengemeinderäte, Zukunftsausschüsse und weitere Gremien beschäftigen sich damit, welche Gebäude und Räume künftig erhalten, anders genutzt oder aufgegeben werden.
Diese Entscheidungen können die Jugendarbeit vor Ort unmittelbar betreffen.
Bringt Eure Perspektive ein!
Wenn Ihr als KjG von Veränderungen betroffen seid, solltet Ihr frühzeitig auf die zuständigen Gremien zugehen und deutlich machen, welche Räume Ihr braucht und wofür Ihr sie nutzt.
Dabei geht es nicht nur um die Frage, ob ein Raum erhalten bleibt. Wichtig ist auch:
- Werden junge Menschen in die Entscheidung einbezogen?
- Welche Bedeutung hat der Raum für die Jugendarbeit?
- Welche Angebote finden dort statt?
- Gibt es eine geeignete Alternative?
- Sind die neuen Räume tatsächlich für die Jugendarbeit nutzbar?
Mitreden ist kein Störfaktor – es ist ein wichtiger Teil demokratischer Beteiligung.
Der BDKJ stellt dazu Argumente, Hintergrundinformationen und Materialien bereit, mit denen Ihr Eure Anliegen in den Gesprächen vor Ort einbringen könnt.
🏠 Ist Euer Jugendraum betroffen?
Wir möchten außerdem einen Überblick bekommen, wo Jugendräume durch den Immobilienprozess oder andere Entscheidungen betroffen sind. Dazu zählen auch Räume, die künftig nicht mehr ausschließlich von jungen Menschen genutzt werden können.
Wenn Du von einer solchen Situation weißt, schreib uns bitte an: dany@kjg-drache.de
Für die Rückmeldung sind folgende Informationen hilfreich:
- Dekanat und Seelsorgeeinheit
- Gemeinde bzw. Teilort
- Beschreibung des betroffenen Raumes
- aktueller Stand der Entscheidung
- mögliche Ersatzlösung
gegebenenfalls bestehende Konflikte
Die Rückmeldungen helfen dabei, konkrete Situationen sichtbar zu machen und die Interessen junger Menschen in den aktuellen Diskussionen besser einzubringen.